Donnerstag, 13. Juli 2017

Rezension: Was andere Menschen Liebe nennen // Andrea Cremer & David Levithan

Titel: Was andere Menschen Liebe nennen
Autor: David Levithan & Andrea Cremer
Verlag: Cbt
Seiten: 416
Preis: € 14,99

Inhalt:
Stephen ist 16 und seit seiner Geburt unsichtbar. Nicht einmal seine eigenen Eltern können ihn sehen. Schuld daran ist ein Fluch. Er lebt schon sein ganzes Leben in New York City, hat unglaublich viele Menschen gesehen, blieb aber für jeden unsichtbar und dadurch einsam. Bis zu dem Tag als die gleichaltrige Elizabeth in das selbe Apartmentgebäude wie er zieht und ihn als erste Person jemals sehen kann. Die beiden verlieben sich in einander, doch diese Liebe ist alles andere als einfach. Wie gefährlich sie werden kann wird ihnen erst sehr spät bewusst.



Cover:
Das Cover finde ich sehr ansprechend und passend.  Es verspricht einen Jugendroman und durch den Central Park und die Skyline im Hintergrund erfährt man den Ort des Geschehens.

Meine Meinung:
Die Thematik klang für mich super interessant, da ich in diese Fantasy-Richtung bisher nichts gelesen hatte. Mit  David Levithan als Autoren, war ich erst ein wenig skeptisch. Ich habe "Will & Will" von ihm und John Green angefangen zu lesen und musste es leider abbrechen, da mir der Schreibstil absolut nicht gefallen hat.
In diesem Roman, war dies gottseidank nicht der Fall. Man konnte den Text relativ leicht und flüssig lesen und mir gefiel Levithans Schreibstil sogar besser als der von Cremer.

An sich hat mir der Roman gut gefallen. ich kam gut in die Geschichte rein und mochte die Charaktere ganz gerne. Der Perspektivenwechsel  zwischen Elizabeth und Stephen gefiel mir gut,  hierbei ist mir aber bewusst geworden, dass vor allem von Elizabeths Seite ein bisschen mehr hätte kommen können. Ich hab mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht vor allem in Bezug auf die Beziehung der beiden. 

Während des letzten Drittel hat die Geschichte für mich dann eine Wendung hingelegt. Bis dahin, hab ich den Roman echt verschlungen. Doch dann ging es irgendwie bergab. Mir gefiel der Fantasy Aspekt zwar, er war aber irgendwie zu oberflächig, es gab viele Fragen und ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass es ein bisschen mehr Klarheit gibt. Doch irgendwie kam es nie so richtig dazu. Dies fand ich als Leserin irgendwie frustrierend. Das Ende an sich war, war auch eher das Gegenteil, von dem was ich von einem Jugendroman mit Liebesgeschichte erwartet habe. Und auch so gar nicht was ich mir für die Protagonisten gewünscht hätte.

Wertung:
Ein Roman den man ganz gut lesen kann, aber nicht unbedingt ein muss. Gegen Ende musste ich mir leider eingestehen, dass ich mir ein wenig mehr von der Geschichte erhofft hatte und eher enttäuscht vom Ausgang des Romans war.
3/5 Sternen

1 Kommentar:

  1. Hallo Lina :)

    Einen schönen Blog hast du hier, ich bleibe als Follower :)
    Das Buch klingt wirklich sehr vielversprechend, aber schade, dass die Story doch nicht so gut war wie du sie dir erhofft hast.

    LG
    Laura ♥
    https://buchgerede.blogspot.de/

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